Projekte & Berichte

Dieses Café ist die Fortsetzung des „ProChrist-Cafés vom Oktober 2015.
Hier die ersten Eindrücke und Erlebnisse:
Anfang November kamen ca. 60 Leute zum ersten „Laubuscher Café“ nach „ProChrist“.
Der große Speiseraum vorn im IBS-Tagungshotel war schon zu klein. Es kamen auch neue Leute hinzu.
Selbst Gäste von „ProChrist“ brachten ihre Freunde oder Familienangehörigen mit.
Auch von der LKG aus Senftenberg waren Leute dabei. Die LKG haben wir angefragt,
ob sie als „Muttergemeinde“ mithilft. Manche Mitarbeiter sind dort Zuhause und
damit eine gute Brücke für die „Neuen“.
Es war einfach nur gut. Das Thema "Gebet", als Experiment für die nächsten Monat.
Die Kinder spielten draußen zum Thema und das war genau richtig.
Dadurch hatten alle Erwachsenen, auch die Muttis, Ruhe und Konzentration zum Zuhören.
Beim Sammeln von Gebetsanliegen ging es echt zur Sache. Dann wurde gebetet.
Mal sehen, was wir uns beim nächsten Mal  zu erzählen haben.
Dann gab es noch Gebetstationen (Kreatives, Anliegen, Dank-Stelle) und
es wurde gespielt und gequatscht, was das Zeug hält.
Wir sind „von den Socken“, wie das angelaufen ist.

Am 6. Dezember gings mit gleicher Intensität weiter. Diese Mal kamen auch Asylbewerber aus Hoyerswerda mit dazu. Die „Bude“ war voll. Das Experiment „Gebet“ wurde ausgewertet. Was haben wir im Gebet mit Gott erlebt?
Wir beteten, dass die Armut in Deutschland weniger wird. Ein gefährliches Gebet, wenn es plötzlich an uns und nicht an den anderen liegt, ob sich da was verändert.
Hier eine Geschichte von einem Café-Gast:
Er trifft am Dresdener Hauptbahnhof einen Rumänen, der kein Geld für die Rückfahrt nach Hause hat. Nach einem kurzem Gespräch betet er: „Gott schenke ihm jemanden, der ihm da helfen kann.“ Und geht wieder weg. Doch er geht nicht lange. Gott schickt ihn zurück zu dem Rumänen. Beide gehen zum Fahrkartenschalter und er kauft ihm eine Fahrkarte.

Es ist wirklich die Café-Atmosphäre die beeindruckt: Die Leute kommen rein, wollen das Haus mal sehen (es war früher die Verwaltung der Brikettfabrik,
in der fast alle Laubuscher arbeiteten) oder wollen mal schauen, was wir da so machen.
Bei Kuchen, Kaffee, Kakao und an Tischgruppen ist schnell das Eis gebrochen. Die Leute fühlen sich gleich Zuhause.
Der Prediger, Thomas Brendel, schafft es, in jeweils ca. 15 min das Thema in die Herzen der Leute zu bekommen. Die zweite „Predigt“ fiel schon zweimal aus, weil so viele tolle Fragen im Fragekasten waren, so dass er nur diese beantwortete.
Manche Gäste kamen nur ein Nachmittag, andere kommen fast jeden Tag.

Ein Todesfall in einer Mitarbeiterfamilie haute ganz schön rein. Wir stellten das Programm um und hatten am Dienstag eine Gebets- und Liederrunde am Kreuz. Jeder konnte seine Fragen und Gebete sagen oder aufschreiben. Thomas ging dann im zweiten Teil des Nachmittags auf die Fragen ein. Am Abend sagte eine Frau: „Man merkt, wie euch Gott zusammenhält und trägt.“ Am Mittwoch kamen noch zwei Mitarbeiter dazu, so dass alles gut weiterging.
Gott hat uns manche Tür geöffnet. Der Boxverein und die Feuerwehr waren da. Auch wenn sie bei den Programmrunden nicht dabei waren, es gab echt gute Gespräche.
Überhaupt hatten wir mehrere „Kanzeln“. Draußen an der Tür gab es viele tiefe Gespräche. Im Lego-Zimmer hörten Kinder und Eltern von Jesus. In verschiedenen Orten und Ebenen wurde verkündigt. Manche kamen erst gar nicht rein und bekamen doch die Atmosphäre und ein gutes Wort mit.